Qilin missbraucht CVE-2026-0257 von PAN-OS GlobalProtect, um in VPNs einzudringen
Die Ransomware-Operation Qilin missbraucht CVE-2026-0257, eine Authentifizierungsumgehungs-Schwachstelle in PAN-OS GlobalProtect, um sich unbefugten Zugriff auf Unternehmensnetzwerke zu verschaffen. Der Fehler betrifft GlobalProtect-Portale und -Gateways und trifft insbesondere nicht aktualisierte Systeme, die selbst dann angreifbar bleiben, wenn der Perimeter gut geschützt erscheint. Palo Alto Networks hatte das Problem im Mai behoben, doch die Angreifer haben gezeigt, dass VPN-Systeme ein bevorzugter Einstiegspunkt für laterale Bewegungen und die Verschlüsselung von Daten bleiben. Die Tatsache, dass eine Ransomware-Gruppe eine Authentifizierungslücke am Netzwerkrand ausnutzt, erhöht die Dringlichkeit des Einspielens von Patches erheblich. Der Fall erinnert daran, dass Geräte für den Fernzugriff nicht nur einfache Netzwerk-Appliances sind, sondern echte Kontrollpunkte für die Unternehmensidentität.
Quelle: Security Affairs


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