Google lanciert CodeMender und Gemini 3.5 Flash Cyber, um Schwachstellen aufzuspüren
Google hat CodeMender als verwalteten Agenten für die Sicherheit von Code vorgestellt und die Initiative mit Gemini 3.5 Flash Cyber ergänzt, einem Modell, das darauf ausgelegt ist, Schwachstellen zu finden, zu validieren und zu beheben, bevor sie ausgenutzt werden. Die Vorschlag beschränkt sich nicht auf das Scannen: Das System kann in vom Kunden kontrollierten Sandboxen auch Exploits erstellen und ausführen, um zu prüfen, ob eine Lücke tatsächlich ausnutzbar ist. Ziel ist es, einen Teil der Recherche- und Triage-Arbeit von Menschen auf automatisierte Systeme zu verlagern, dabei jedoch einen Rahmen für Validierung und Governance beizubehalten. Das ist ein wichtiger Schritt, weil Google versucht, KI in ein konkretes defensives Werkzeug zu verwandeln und nicht nur in einen Assistenten für die Entwicklung. Gleichzeitig zeigt die Tatsache, dass das Modell kontrollierte Exploits generieren kann, wie schmal die Grenze zwischen Verteidigung und offensiven Fähigkeiten inzwischen ist. Für Sicherheitsteams stellt sich daher nicht mehr die Frage, ob sie diese Werkzeuge einsetzen sollen, sondern wie sie sie nutzen können, ohne Kontrolle und Nachvollziehbarkeit zu verlieren.
Quellen
- Googles Gemini 3.5 Flash Cyber wird zum Schwachstellenjäger — Help Net Security
- Google macht CodeMender als verwalteten KI-Sicherheitsagenten verfügbar — Infosecurity Magazine


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