Iranische Angriffe auf industrielle Systeme von Siemens und Schneider
US-Behörden haben gewarnt, dass iranische Cyberakteure industrielle Systeme von Siemens und Schneider ins Visier nehmen, die in US-amerikanischen Umgebungen eingesetzt werden. Der Fokus auf ICS-Komponenten ist relevant, weil es dabei nicht nur um Daten oder Konten geht, sondern auch um Betriebsabläufe, Produktion und physische Sicherheit. Selbst wenn Angreifer nicht sofort eine zerstörerische Wirkung erzielen, kann die Präsenz auf diesen Systemen für Aufklärung, Persistenz oder die Vorbereitung zukünftiger Angriffe genutzt werden. Der öffentliche Hinweis der Behörden soll Betreiber dazu bewegen, Exponierungen, Zugangsdaten und Netzsegmentierung zu überprüfen. Diese Art von Bedrohung ist besonders heikel, weil industrielle Abwehrmaßnahmen oft mit Verfügbarkeitsanforderungen und Legacy-Systemen zusammenleben. Die Nachricht zeigt, wie der OT-Perimeter weiterhin ein bevorzugtes Ziel staatlicher Akteure bleibt. Für Betreiber industrieller Anlagen lautet die Botschaft, dass Patching, Fernzugriffe und die Überwachung von Verwaltungsoberflächen absolute Priorität haben.
Quelle: www.infosecurity-magazine.com


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