Trojan bancario brasiliano in espansione in Portogallo

Brasilianischer Banking-Trojaner breitet sich in Portugal aus

Ein in Brasilien entstandener Banking-Trojaner verbreitet sich aktiv in Portugal und nutzt dabei aus, dass die Kriminellen dieselbe Sprache wie die Zielpersonen sprechen und daher glaubwürdigere Kampagnen erstellen können. Die sprachliche Nähe senkt die Hürde für E-Mails, gefälschte Websites und Social-Engineering-Tricks und erleichtert so die Verbreitung der Malware. Der Fall zeigt, wie sich Cybercrime nicht nur technisch, sondern auch an kulturelle und sprachliche Faktoren anpasst. Für portugiesische Unternehmen wird das Risiko zusätzlich dadurch verschärft, dass Angriffe als lokale Nachrichten wahrgenommen werden könnten und daher weniger verdächtig wirken. Das Phänomen ist ein gutes Beispiel für die Internationalisierung von Finanz-Malware, die sprachlichen Netzwerken und verwundbaren Bankmärkten folgt. Die Meldung verdeutlicht außerdem, wie wichtig verhaltensbasierte Erkennung in geografischen Regionen mit gemeinsamer Sprache ist. In der Praxis verschwimmt die Grenze zwischen nationalen und internationalen kriminellen Märkten immer mehr.

Quelle: Dark Reading

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Kommentar abschicken