FortiBleed-Kampagne kompromittiert weltweit über 86.000 Fortinet-Firewalls
Das FBI und der US-amerikanische Secret Service haben eine gemeinsame Warnung vor 'FortiBleed' herausgegeben, einer massiven Kampagne zum Abgreifen von Zugangsdaten, durch die bereits 86.644 Fortinet-FortiGate-Geräte und SSL-VPN-Gateways in 194 Ländern kompromittiert wurden. Die Angreifer nutzen wiederverwendete oder geleakte Zugangsdaten sowie die veraltete Speicherung von Passwörtern mittels SHA-256 aus, um sich Zugriff zu verschaffen und in einigen Fällen legitime Administratoren auszusperren, indem sie Passwörter ändern oder löschen. Untersuchungen ergaben, dass die Betreiber der Kampagne ihre eigene Backend-Infrastruktur versehentlich über ein offenes Verzeichnis offengelegt hatten, wodurch die Ermittler ihre Taktiken von innen heraus nachvollziehen konnten. Die Warnung unterstreicht, dass Organisationen dringend eine Multi-Faktor-Authentifizierung implementieren und die Mechanismen zum Hashen von Passwörtern auf öffentlich zugänglichen Geräten aktualisieren müssen.
Quelle: Security Affairs


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