
Lidl und EY legten beide Datenlecks bei Drittanbieter-Support und Dienstleistern offen
Lidl benachrichtigte Kunden in Deutschland, Belgien und den Niederlanden, dass ein Vorfall bei einem externen IT-Dienstleister Kundendaten offenlegte, die in einer separaten Datei gespeichert waren. Der Händler sagte, dass der Vorfall weder seine Einkaufsplattform noch seine Zahlungssysteme beeinträchtigte, Angreifer jedoch kurzzeitig auf einige der gespeicherten Datensätze zugreifen und diese stehlen konnten. In einem separaten Vorfall legte Ernst & Young eine Sicherheitsverletzung offen, an der ein Drittanbieter-Ticketsystem beteiligt war, das Kundendokumente und steuerbezogene Informationen enthielt. Beide Fälle zeigen, wie Anbieter und Dienstleister zum schwächsten Glied werden können, selbst wenn das Hauptunternehmen über starke interne Kontrollen verfügt. Das ist relevant, weil die offengelegten Informationen auch ohne Zahlungskartendaten für Phishing, Betrug oder nachgelagerte Social-Engineering-Angriffe genutzt werden können. Die Vorfälle unterstreichen die Notwendigkeit, die Offenlegung durch Dritte als Teil der zentralen Sicherheitsgovernance zu verfolgen und nicht nur als Beschaffungsunterlagen.
Quellen
- Hacker brechen in Lidls IT-Dienstleister ein und stehlen Kundendaten — Help Net Security
- Lidl benachrichtigte Online-Shop-Kunden in Deutschland, Belgien und den Niederlanden über eine Datenpanne — Security Affairs
- Hacker stehlen Lidl-Kundendaten von externem Dienstleister — The Record — Cybercrime
- Ernst & Young (EY) untersucht Datenpanne mit Drittanbieter-Support-Tickets — Security Affairs
Aktualisierung: 19/07/2026
- Ernst & Young (EY) untersucht Datenpanne mit Drittanbieter-Support-Tickets
- Accenture bestätigt Sicherheitsvorfall nach Behauptung eines 35-GB-Datendiebstahls
Aktualisierung: 19/07/2026
- OAuth, Gastkonten und schwache MFA treiben das SaaS-Risiko voran
- Zugriff auf die Cloud über Gastkonten und OAuth-Missbrauch


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