Datenlecks bei Regierung, Telekom und öffentlichem Sektor zeigen anhaltende Gefährdung großer Identitätsdatensätze
Der Feed enthält eine Reihe großer Datenlecks, die Telekommunikationsunternehmen, Versicherer, Regierungsbehörden und öffentliche Dienste betreffen; in einigen Fällen wurden Millionen von Datensätzen offengelegt. Diese Vorfälle beginnen oft mit Phishing, kompromittierten Mitarbeiterkonten oder Zugriff durch Dritte und münden dann in groß angelegten Datendiebstahl. Die praktische Auswirkung ist, dass Identitätsdaten, Kontaktdaten und andere personenbezogene Daten weiterhin in großem Umfang abgegriffen und für nachgelagerte Betrugs- und Zielangriffe wiederverwendet werden. Für die Schweiz und das Tessin ist das relevant, weil öffentliche Institutionen und Telekommunikationsanbieter wichtige Vertrauensanker sind und Kompromittierungen dort breitere Betrugskampagnen anstoßen können. Die wiederkehrende Lehre ist, dass externe Angreifer zunehmend Kontoübernahmen und Datendiebstahl statt lauter Zerstörung verfolgen. Mehrere der Berichte zeigen auch, dass Benachrichtigungen spät oder gar nicht kommen, was das nachgelagerte Phishing-Risiko erhöht. Das ist ein erhebliches Datenschutz- und Vertrauensproblem, nicht nur ein technisches.
Quellen
- Telco-Gigant KDDI sagt, dass ein Datenleck über 12 Millionen Menschen betrifft — /r/cybersecurity
- Datenleck bei AssuranceAmerica legt 7 Millionen Führerscheine nach Hack eines Mitarbeiterkontos offen — Security Affairs
- Niederländische Polizei verfolgt Odido-Telko-Cyberangriff zu mutmaßlichem lokalen Komplizen — The Record — Cybercrime


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