
Verhaftungen in Australien wegen TeamPCP und massiver Supply-Chain-Kompromittierungskampagne
Die australische Polizei hat zwei Männer aus Westaustralien angeklagt, die verdächtigt werden, Teil der Gruppe TeamPCP zu sein, die im Zentrum einer langen Kampagne von Angriffen auf die Software-Supply-Chain steht. Nach Angaben der Behörden soll die Gruppe bösartigen Code in Open-Source-Projekten verborgen und ihn dann genutzt haben, um Zugangsdaten und Daten von Tausenden von Organisationen weltweit zu stehlen. Die gemeinsam mit dem FBI und der Western Australia Police Force durchgeführten Ermittlungen führten zu Durchsuchungen in Perth und insgesamt 14 Anklagepunkten. Quellen verknüpfen die Kampagne mit Kompromittierungen weit verbreiteter Tools wie Trivy, Checkmarx KICS und LiteLLM, was den Fall für das Open-Source-Ökosystem besonders schwerwiegend macht. Die Tatsache, dass mehr als 500.000 entwendete Zugangsdaten aufgetaucht sind, zeigt das operative Ausmaß der Aktion. Der Vorfall ist wichtig, weil er zeigt, wie sich eine einzelne Kompromittierung in der Software-Lieferkette schnell auf viele verschiedene Unternehmen ausbreiten kann.
Quelle: Security Affairs


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